29 März 2006

ROAYLE





Unsere Wohnung im Frühlingslicht. Von Jakl aufgeräumt. Ist das nicht schön?

18 März 2006

My Voice!

Es ist mal wieder an der Zeit etwas zu verkünden.

Es ist an der Zeit, der Welt etwas Wichtiges zu sagen. So oder ähnlich denke ich schon seit Monaten, doch meine Gedanken fahren Achterbahn, fliegen wie aufgemotzte VW-Golfs aus der Kurve und aus ist es mit der aufflackernden Inspiration.

Hier hilft nur eines: Bücher kaufen. Inspiration so zu sagen intravenös zu sich nehmen. Und nun war es wieder einmal so weit und man höre und stauen- Wieder geht es um Beziehungen / Liebe. Bald werde ich ein eigenes "Liebesforum", im Stil von "Dr. Lucien (Seduction) beantwortet, was sie sich nicht zu fragen trauen.. "

Also, da ist dieses Buch. Heissen tut es "Waldstein oder der Tod des Walter Gieseking am 6. Juni 2005". Geschrieben hat es der Journalist "Moritz von Uslar", ein junger Berliner.
Sehr wahrscheinlich ist Moritz von Uslar ein Arschloch. Ein Arschloch wie all jene Autoren, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Frédéric Beigebeder, Michel Houellebecq oder Benjamin von Stuckrad-Barre. Allesamt Bohèmes, Angeber, Destruktivisten, Schwarzseher, dekadente Drecksäcke. So auch Moritz von Uslar. Es ist anzunehmen, dass der Gute ganz ordentlich verdient und so taucht er zum Interview mit der Annabelle in einer "schönen-dicken Daunenjacke von Helmut Lang" auf. Repräsentativ für das, was er später im Interview sagen wird. Sind es Oberflächlichkeiten? Dennoch hat mich irgendetwas an ihm, bzw. an seinen Aussagen gepackt. Ich möchte eben diese Aussagen hier einmal in der Raum stellen und darauf hoffen, dass jemand meiner zahlreichen Leserschaft mit einen Tipp gibt, wie seine Ansichten zu verstehen sind. Selber bin ich noch nicht ganz gestiegen.

Er sagt also: "Mit der Frau zu schlafen, die man liebt, ist kein Spass. Das ist der grösste vorstellbare Ernst, den es gibt. Du bist in dem Augenblick im Zentrum deiner Bestimmung angekommen. Du bist maximal nah an der Erde, am Zentrum der Erdkraft. Du liegst da miteinander. Das ist Todernst."

Oder: "Sex ist ja immer auch eine Todeserfahrung. Das ist das Ende. Du kannst es wiederholen, aber es ist das Ende". (In einer Beziehung meint er wohl. Anm. Er hat Frau und Sohn.)

Nun. Ich werde mir noch einige Gedanken zu diesen Aussagen machen. Ich werde mich bei Tee oder Rotwein den Kopf zermatern, was mir Moritz mitteilen will. In der Zwischenzeit fahre ich nun in die Stadt und gehe mir ein neues T-Shirt kaufen. Vielleicht eines von Raf Simons oder Helmut Lang