My Voice!
Es ist mal wieder an der Zeit etwas zu verkünden.
Es ist an der Zeit, der Welt etwas Wichtiges zu sagen. So oder ähnlich denke ich schon seit Monaten, doch meine Gedanken fahren Achterbahn, fliegen wie aufgemotzte VW-Golfs aus der Kurve und aus ist es mit der aufflackernden Inspiration.
Hier hilft nur eines: Bücher kaufen. Inspiration so zu sagen intravenös zu sich nehmen. Und nun war es wieder einmal so weit und man höre und stauen- Wieder geht es um Beziehungen / Liebe. Bald werde ich ein eigenes "Liebesforum", im Stil von "Dr. Lucien (Seduction) beantwortet, was sie sich nicht zu fragen trauen.. "
Also, da ist dieses Buch. Heissen tut es "Waldstein oder der Tod des Walter Gieseking am 6. Juni 2005". Geschrieben hat es der Journalist "Moritz von Uslar", ein junger Berliner.
Sehr wahrscheinlich ist Moritz von Uslar ein Arschloch. Ein Arschloch wie all jene Autoren, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Frédéric Beigebeder, Michel Houellebecq oder Benjamin von Stuckrad-Barre. Allesamt Bohèmes, Angeber, Destruktivisten, Schwarzseher, dekadente Drecksäcke. So auch Moritz von Uslar. Es ist anzunehmen, dass der Gute ganz ordentlich verdient und so taucht er zum Interview mit der Annabelle in einer "schönen-dicken Daunenjacke von Helmut Lang" auf. Repräsentativ für das, was er später im Interview sagen wird. Sind es Oberflächlichkeiten? Dennoch hat mich irgendetwas an ihm, bzw. an seinen Aussagen gepackt. Ich möchte eben diese Aussagen hier einmal in der Raum stellen und darauf hoffen, dass jemand meiner zahlreichen Leserschaft mit einen Tipp gibt, wie seine Ansichten zu verstehen sind. Selber bin ich noch nicht ganz gestiegen.
Er sagt also: "Mit der Frau zu schlafen, die man liebt, ist kein Spass. Das ist der grösste vorstellbare Ernst, den es gibt. Du bist in dem Augenblick im Zentrum deiner Bestimmung angekommen. Du bist maximal nah an der Erde, am Zentrum der Erdkraft. Du liegst da miteinander. Das ist Todernst."
Oder: "Sex ist ja immer auch eine Todeserfahrung. Das ist das Ende. Du kannst es wiederholen, aber es ist das Ende". (In einer Beziehung meint er wohl. Anm. Er hat Frau und Sohn.)
Nun. Ich werde mir noch einige Gedanken zu diesen Aussagen machen. Ich werde mich bei Tee oder Rotwein den Kopf zermatern, was mir Moritz mitteilen will. In der Zwischenzeit fahre ich nun in die Stadt und gehe mir ein neues T-Shirt kaufen. Vielleicht eines von Raf Simons oder Helmut Lang
Es ist an der Zeit, der Welt etwas Wichtiges zu sagen. So oder ähnlich denke ich schon seit Monaten, doch meine Gedanken fahren Achterbahn, fliegen wie aufgemotzte VW-Golfs aus der Kurve und aus ist es mit der aufflackernden Inspiration.
Hier hilft nur eines: Bücher kaufen. Inspiration so zu sagen intravenös zu sich nehmen. Und nun war es wieder einmal so weit und man höre und stauen- Wieder geht es um Beziehungen / Liebe. Bald werde ich ein eigenes "Liebesforum", im Stil von "Dr. Lucien (Seduction) beantwortet, was sie sich nicht zu fragen trauen.. "
Also, da ist dieses Buch. Heissen tut es "Waldstein oder der Tod des Walter Gieseking am 6. Juni 2005". Geschrieben hat es der Journalist "Moritz von Uslar", ein junger Berliner.
Sehr wahrscheinlich ist Moritz von Uslar ein Arschloch. Ein Arschloch wie all jene Autoren, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Frédéric Beigebeder, Michel Houellebecq oder Benjamin von Stuckrad-Barre. Allesamt Bohèmes, Angeber, Destruktivisten, Schwarzseher, dekadente Drecksäcke. So auch Moritz von Uslar. Es ist anzunehmen, dass der Gute ganz ordentlich verdient und so taucht er zum Interview mit der Annabelle in einer "schönen-dicken Daunenjacke von Helmut Lang" auf. Repräsentativ für das, was er später im Interview sagen wird. Sind es Oberflächlichkeiten? Dennoch hat mich irgendetwas an ihm, bzw. an seinen Aussagen gepackt. Ich möchte eben diese Aussagen hier einmal in der Raum stellen und darauf hoffen, dass jemand meiner zahlreichen Leserschaft mit einen Tipp gibt, wie seine Ansichten zu verstehen sind. Selber bin ich noch nicht ganz gestiegen.
Er sagt also: "Mit der Frau zu schlafen, die man liebt, ist kein Spass. Das ist der grösste vorstellbare Ernst, den es gibt. Du bist in dem Augenblick im Zentrum deiner Bestimmung angekommen. Du bist maximal nah an der Erde, am Zentrum der Erdkraft. Du liegst da miteinander. Das ist Todernst."
Oder: "Sex ist ja immer auch eine Todeserfahrung. Das ist das Ende. Du kannst es wiederholen, aber es ist das Ende". (In einer Beziehung meint er wohl. Anm. Er hat Frau und Sohn.)
Nun. Ich werde mir noch einige Gedanken zu diesen Aussagen machen. Ich werde mich bei Tee oder Rotwein den Kopf zermatern, was mir Moritz mitteilen will. In der Zwischenzeit fahre ich nun in die Stadt und gehe mir ein neues T-Shirt kaufen. Vielleicht eines von Raf Simons oder Helmut Lang

3 Comments:
Für diesen Möritze kann ich ja nur Mitleid empfinden. Wahrscheinlich hat er einfach noch nie so richtig wunderbaren, kribbeligen, ausgelassenen, hemmungslosen Sex gehabt, sondern nur so automatisierten und zur Fortpflanzung bestimmten Beischlaf. Da denk ich auch eher an Depression als an Glückseligkeit. Schade, wird's jetzt wärmer, sonst könntest du das Buch zum Ofen einheizen benutzen. Nun, die Grillsaison beginnt ja auch schon bald. Ich knutsch dich...und übrigens, lass mich das nächste Mal erst meinen Rotstift zücken ;-)
Erstmal ist es schön, dass Du Deine Stimme wiedererlangt hast.
Zu Deinem Zaudern mit den Herren Beigebeder, Houellebecq, Stuckrad-Barre:
Ich kann das durchaus nachvollziehen.Würde aber vorsichtig sein beim Auf-eine-Ebene-Stellen von M.H. mit den anderen. Denn – abgesehen davon, dass er einer anderen Generation angehört (nicht nur jahrgangsmässig), halte ich ihn dann doch für einen größeren Philosophen, als sozusagen alle anderen zusammen. Dies flüstert mir mein Halbwissen, aber sagt mir vorallem mein Gefühl nach dem Lesen von Ausschnitten aus den Werken der Herrschaften.
Was die beiden Deutschen angeht – ja, da kann einem natürlich schon das Grausen überkommen. Ich möchte erinnern an die "Poschardt-Debatte im deutschen Feuilleton". Man weiss nicht, soll man lachen oder weinen. Herrgott, wie soll das weitergehen mit diesem 80-Mio-Volk.
Andererseits bringt dieses Volk haufenweise shrinking cities hervor, Brachland quadratkilometerweise, herrliche Industrieruinen. Und vielleicht werden ja genau diese Orte im Osten irgendwann unsere Rückzugsgebiete von Morgen. Da würde ich dann eine Wand anmalen und Du könntest Dich in der Sonne bräunen und eine Geheimschrift erfinden. Oder so.
"Sex ist ja immer auch eine Todeserfahrung. Das ist das Ende. Du kannst es wiederholen, aber es ist das Ende..."
Du hast völlig Recht und solltest dehalb deinen Anus bleichen lassen. Kennst du das? Ausserdem solltest du auf
http://www.paperholic.com/weblog/index.php
verlinken. Wir linken zurück.
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